|
|
April 30
Blau sinkt der Abend herab, blau sinkt der Abend, überall, wohin ich blicke; die seidenen Maisfäden tanzen."... Lied eines Papago
Tötet nicht die Bäume, macht nicht das Wasser unserer Flüsse trübe. Reißt nicht das Eingeweide unserer Erde auf. Sonst werden die Flüsse und Bäume weinen.... Keokuk, Häuptling der Sauk
Kein Mensch kann seine Mutter besitzen, keiner kann die Erde zu seinem Eigentum machen.... Ojibwa
Ich bin das Land. Meine Augen sind der Himmel. Meine Glieder sind die Bäume. Ich bin der Fels, die Wassertiefe. Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen oder sie zu nutzen. Ich bin selbst Natur.... Hopi Indianer
Der Rauch aus unserer heiligen Pfeife ist der Atem des Grossen Geistes. Wenn wir beisammensitzen und die Pfeife rauchen, bilden wir einen Kreis, der ohne Ende ist und alles umschliesst, was auf der Erde lebt.

| | | March 20
|
Die allerschönsten Rosen
Als Allerschönste bist du anerkannt, Bist Königin des Blumenreichs genannt; Unwidersprechlich allgemeines Zeugnis, Streitsucht verbannend, wundersam Ereignis ! Du bist es also, bist kein bloßer Schein, In dir trifft Schaun und Glauben überein; Doch Forschung strebt und ringt, ermüdend nie, Nach dem Gesetz, dem Grund Warum und Wie.
| March 18
|
Gedicht Ostergedicht

Ostergedicht
Die Sonne geht im Osten auf, der Osterhas` beginnt den Lauf. Um seinen Korb voll Eier sitzen drei Häslein, die die Ohren spitzen.
Der Osterhas` bringt just ein Ei - da fliegt ein Schmetterling herbei. Dahinter strahlt das blaue Meer mit Sandstrand vorne und umher.
Der Osterhas` ist eben fertig - das Kurtchen auch schon gegenwärtig! Nesthäkchen findet - eins, zwei, drei, ein rot`, ein blau`, ein lila Ei.
Ein Ei in jedem Blumenkelche! Seht, seht, selbst hier, selbst dort sind welche!
Ermüdet leicht im Morgenschein schlief Kurtchen auf der Wiese ein. Die Glocken läuten bim, bam, baum und Kurtchen lächelt zart im Traum.
Di di didl dum dei, wir tanzen mit unsern Hasen umfasst, zwei und zwei, auf schönem, grünen Rasen.
|
|
****Drillinge****
Aus riesigen Wassermassen entstanden Drillinge Meere, die gegeneinander schlugen, wo die Gischt zu Wolken wurde.
Wir benannten sie, die zwei kämpfenden Krieger, Drillinge der Stärke, Konkurrenten der Macht.
Ihre Namen sagten alles, zeigten ihren Wert. Die Welt wäre unvollkommen, sie wäre wertlos ohne.
Die Drillinge der Gefühle, die Liebe mit dem Bruder Hass.
|
|
Du bist bei mir
Ich sehe dich, und verliere mich. Ich hör dich sprechen und will mein Schweigen brechen. Ich bin bei dir, du bist bei mir, es kann gar nichts Schöneres geben, ich will einfach nicht mehr ohne dich leben.
Ich hätt' dich am liebsten 24 Stunden am Tag um mich, ich kann vergessen, alles nur nicht dich. Dich bloß einen Tag nicht zu sehen, lässt mich fast eingehen. Die Minuten werden zu Stunden, die Stunden werden zu Tagen, am liebsten würd' ich dich immer bei mir tragen, du würdest sofort alle schlechten Gedanken verjagen; indem du einfach bei mir bist!
|
|
Liebe von Herzen
Die Liebe im Herzen ist das kostbarste Gut, sie schenkt uns Wärme und gibt uns Mut, den Alltag mit seinen Problemen leichter zu bestehen, ohne Sie würden wir langsam zu Grunde gehen.
Auch wenn die Liebe im Herzen nicht immer ersichtlich scheint und wir so manche Träne darüber haben geweint, können wir doch immer auf die Liebe dann hoffen, wenn wir uns nicht verschließen sind wir für alles offen.
Die Liebe, Sie braucht viel Geduld und Zuversicht, dann belohnt sie dich mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Wenn dann dein Herz laut und stetig schlägt, dann denkt jemand an dich, der dich auf Händen trägt.
Auch wenn du weinst und traurig du bist, im Moment du meinst, das alles verloren ist, dann bedenke der Liebe, verborgen im Herzen, sie hilft dir zu ertragen all deine Schmerzen.
Auch im Leben ist nicht alles immer so leicht, aber es gibt immer einen Weg und dann vielleicht, wirst du erkennen wie schön es doch ist, das im Herzen da jemand ist, der dich sehr hat vermisst.
| March 17
|
Für meine Frau
Mein liebster Schatz,
jetzt sehen wir uns wieder in Kürze
wir geben unserem Leben die Würze
es ist so wunderschön mit Dir
ich spüre Dich immer auch von hier
ich kann es gar nicht in Worte fassen
ich kann einfach nicht mehr von Dir lassen
Du bist mir verbunden so seelisch tief
fahr ich weg kommt ein großer Schnief
jede von Dir getrennte Sekunde
kommt mir vor wie eine Stunde
ich liebe Dich und weiß und spüre es genau
Du bist meine heiss und innig geliebte Frau
Du gibst mir Wärme Liebe und Glück
aus unserer Liebe will keiner zurück
zu Füßen liegt uns die ganze Welt
Tiefe Zweisamkeit uns immer zusammenhält
Du hast jetzt einen echten lieben "Hein"
er will für immer sein Dein Sonnenschein......
Von Albano für Meine Frau Gloria
|
|
Der Spiegel zur Seele
Warum sind deine Augen nur so eisig? Warum sind sie bloß so leer? Sollten sie doch freud austrahlen. Die Augen sind der Spiegel zur Seele. Bist du auch im innern eingefroren? Bist du wie ich? Durch Schmerzen leben wir, ohne Liebe streben wir... Doch was genau sind wir...?
|
|
Gedicht Die Wapier-Mutter
Du hast mich auf die Welt gebracht, hast mit mir geträumt, gespielt und gelacht.
Du hast mich in deinen Armen gewiegt, so manchen Kummer im Herzen besiegt.
Hast Tränen getrocknet und Nächte gewacht, warst oftmals verzweifelt, hast trotzdem gelacht.
Für all' deine Liebe, mein Leben lang, hab heut', liebe Mutter, von Herzen Dank.
| March 16
|
Elfen
Rosa, violett und blau sind die Elfen dort beim Baum, gelbes Licht umhüllt sie sanft wie ein zarter Märchentraum.
Schweben leicht durch jede Blume, ziehen Schleier hin und her, und ein Regenbogenlicht füllt die Wiese mehr und mehr.
Aus pastellgefärbten Lächeln steigt empor ein Rosenduft, und die zarten Elfenflügel schweben durch die Frühlingsluft.
Ein Gesang aus Licht und Liebe meine Seele sanft berührt, und ein zauberhafter Friede über allem Sein nun liegt.
|
|
Der Pfau
Der Schönheit, die ihm Gott gegeben, der Schönheit nur weiht er sein Leben. Er liebt den Beifall, schlägt sein Rad und trägt, stolz, wie ein Potentat, auf seinem Kopf, der etwas klein, ein Krönelein. Doch plötzlich stellt man fest beklommen: Nichts auf der Erde ist vollkommen! Kaum läßt er tönen seinen Schrei, ist’s mit der Schönheit schon vorbei. Die Stimme, die ist miserabel. Sei schön – doch bitte: Halt den Schnabel!
|
|
Die Eule gilt seit jeher als weises Tier, bei den Druiden gehört die Eule zu den fünf bedeutendsten Krafttieren. Sie verkörpert das Loslassen und die Weisheit. Der Eule wurde die Alte Göttin der Nacht (Gailleach-oidhche) zugeordnet; die weiße Frau (Gailleach-oidhche ghal) auch die Göttin des Todes.
Im Christentum wurde und wird auch heute die Eule oftmals nochals unheimlicher und totbringender Vogel betrachtet.
Die Eule lehrt uns sich in Geduld zu fassen und genau zu beobachten
Verbinde dich mit der Eule wenn du nach Weisheit und Klarheit hinter dem Sichtbaren suchst, wenn du den Kern der Dinge sehen willst, wenn du dich mit düsteren Gedanken quälst oder dich mit dem Tod auseinandersetzen mußt..Ebenso, wenn du dich für Spiritualität und für über das Tagbewusstsein hinausgehende, erweiterte Wahrnehmungen interessierst.
| March 13
|
Drache, warum ist dein Herz so kalt? Weil es aus Diamant ist! Warum bist du unsterblich? Weil meine dunkle Seele mich nicht sterben läßt! Warum ist sie so dunkel? Weil ich das Böse bin, das Verderben, die Angst und die Liebe!
|
|
Schatten der Fledermäuse

Die Kirchuhr schlug Mitternacht, im Mondschein flogen die Fledermäuse, wie Schatten in düstrer Geisterzeit. Meine Seele ging noch in den Gassen und beobachtete dies Teufelsspiel.
Ich sah mich um, die Balken der Häuser flackerten, im spärlichen Licht des Feures. Eine Wache lief gähnend an mir vorbei, es war kalt hinter mir geworden.
So klopfte ich an der Tür der Schänke, ein Herr in schwarz öffnete mir. Ich trat der geselligen Runde bei und dachte mir nichts Böses.
Nun war es schon schwärzer als schwarz, selbst die Fledermäuse schliefen. Ich war angeheitert und schwankte umher, die Gassen schienen mir wie eingekeilt.
Überall sah ich grauenvolle Fratzen, an den dunklen Fenstern und im Nebel lachend. Mein Herz begann zu schmerzen, ich wollte nur noch flieh’n.
Doch spürte ich ein’ dumpfen Schlag, fiel zu Boden, wurd’ beraubt. Mein Hab und Gut war verlor’n
und meine Seele auch.
| | |
|

Der einsame Tiger !!
Der einsame Tiger !! Es war einmal ein einsamer Tiger, Er wurde von allen gehänselt und geärgert, wurde von allen ausgenutzt und dann im stich gelassen. Er war traurig und hat sich in den Dschungel zurückgezogen, Der Tiger lebte im verborgenen, wollte nichts mehr von seiner Umwelt wissen, nichts mehr mit ihr zutun haben. Tag ein Tag aus, Jahr ein Jahr aus; lebte Er verborgen in seiner Höhle, allein und einsam. Oft schaut er Nachts in den Himmel und flehte zu den Sternen, dass er endlich seine Tigerin findet, doch das Schicksal meinte es anders. So lebte Er Jahr um Jahr in der Hoffnung, aber seine Tigerin wollte nicht kommen. Er hatte schon längst aufgegeben und hatte sich mit seinem Leben abgefunden, den Frieden mit sich selbst geschlossen, das Er für immer alleine sein wird und seine übergroße Liebe deiner Höhle gab. So war sein Leben Eines Tages ging der Tiger an das Wasserloch, Er hatte zwar keinen Durst aber er ging hin. Tauchte seine Zunge ins Wasser, plötzlich tauchte in seinem Augenwinkel einen Schatten auf, Er hob seinen Blick und erstarrte wie eine Eissäule und war gefesselt, von dem Anblick der Schönheit und Vollkommenheit, was Er auf der anderen Seite des Wasserloches erblickte. Es war eine Tigerin, wunderschön und so zierlich, was sich jeder Tiger im Dschungel an seiner Seite wünschte. Sie schaut Ihm tief in die Augen, im selben Augenblick fiel er in Trance. Als er seine Sinne wieder hatte, Stand Sie bei Ihm und schnurrte sanft. Seit dem war Er nicht mehr allein, kein Außenseiter und kein Niemand, jetzt wurde er beneidet von den Anderen. Seit diesem Tag ist Er der glücklichste Tiger des Dsungels. Und sie lieben sich noch immer.

| | | March 09
|
Puma
Es gibt ein sehr probates Mittel,
die Zeit zu halten am Schlawittel:
Man nimmt die Taschenuhr zur Hand
und folgt dem Zeiger unverwandt,
Sie geht so langsam dann, so brav
als wie ein wohlgezogen Schaf,
setzt Fuß vor Fuß so voll Manier
als wie ein Fräulein von Saint-Cyr.
Jedoch verträumst du dich ein Weilchen,
so rückt das züchtigliche Veilchen
mit Beinen wie der Vogel Strauß
und heimlich wie ein Puma aus.
Und wieder siehst du auf sie nieder;
ha, Elende! - Doch was ist das?
Unschuldig lächelnd macht sie
wieder die zierlichsten Sekunden-Pas.
| | |
|